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Gesunder Genuss

Er ist nicht nur lecker, sondern eine echte Wohltat für unseren Körper. Kohl hilft uns, fit durch Herbst und Winter zu kommen. Die gesunden Vitamine A und C stecken in allen Kohlsorten. Wichtige Mineraltstoffe im Kohl sind Eisen, Calcium und Magnesium. Sekundäre Pflanzenstoffe stärken unsere Abwehrkräfte zusätzlich, zum Beispiel Folsäure, von der besonders viel im Wirsing steckt.



 
Zum Besserwissen:

In Weißkohl steckt so viel Vitamin C wie in Zitrusfrüchten.
Keine Gemüseart wird in Deutschland so häufig angebaut wie Kohl.
100 Gramm Weißkohl haben nur 25 Kalorien.
Schon die alten Römer kannten Kohl – und Sauerkraut!
Rosenkohl ist der jüngste Kohl – er entstand um 1800 bei Brüssel.
Die Kohlrabiknolle ist ein dicker Kohlstängel.
Grünkohl braucht Frost, damit er Zucker ausbilden kann.
Gegen zu heftigen Kohlgeruch beim Kochen helfen Brotrinde, eine Walnuss oder Petersilie im Wasser.
Ein Weißkohlkopf kann bis zu 16 Kilo wiegen.
100g Grünkohl enthalten so viel Calcium wie ein Glas Milch.
Ob Rotkohl rot oder blau wird, liegt am Boden, auf dem er wächst. Säure macht ihn beim Kochen schön rot.
Bei Blumenkohl und Broccoli essen wir die Blütenansätze.

 

Immer wieder anders

Ein klassischer Kohleintopf ist eine feine Sache im Winter. Auch Kohlrouladen oder Rotkohl zum Braten sind beliebte Klassiker. Aber lassen Sie Kohl ruhig auch mal anders zur Geltung kommen: asiatisch angerichtet mit Ingwer und Sojasauce passen Wirsing- oder Weißkohlstreifen gut zu mariniertem Schweinefilet. Blumenkohl und Broccoli schmecken mit Curry und schwarzem Sesam gewürzt ganz orientalisch – und sehr gut zu feinen Rindersteak-Streifen. Kreuzkümmel macht den Kohleintopf genau wie Kümmel besser verdaulich und gibt dem Gericht eine arabische Note.

Magere Klassiker

Die guten alten Kohlspeisen haben oft den Ruf, ordentlich Kalorien auf den Teller zu bringen. Zu Kohl gehört Fett, heißt es. Richtig ist: Zu Kohl passt aromatisches Fleisch, es gibt den Gerichten den richtigen Pfiff. Statt Schweinebacke schmeckt der Grünkohl auch mit einem mageren Kasselerkotelett – bei nur 7g Fett auf 100g Fleisch. Weiß- und Rotkohl, Wirsing, Blumenkohl, Broccoli und Kohlrabi lassen sich auch roh zu Salaten verarbeiten. Die Weißkohlstreifen kann man dazu vorher einsalzen, ziehen lassen und ausdrücken: So wird der Kohl im Salat milder und mürber. Gourmetvariation ist die kalt-warme Variante: Frisch zubereiteten Salat mit knusprig gebratenen Filetstreifen servieren!